U-Bahnen müssen nicht finster oder langweilig sein! Viele Städte wollen mit guter Bahnhofsgestaltung mehr Fahrgäste gewinnen. Das bedeutet zwar meist zusätzlichen Aufwand und höhere Kosten. Aber den vielen internationalen Beispielen nach zu urteilen, scheint es sich auszuzahlen, wenn eine U-Bahn nicht nur bloßes Transportmittel ist, sondern etwas, worauf die Bevölkerung stolz sein kann. Lesen Sie hier, welche U-Bahnsysteme die längsten Kunstgalerien der Welt sind, in welchen Städten prachtvolle Paläste, Museen, Aquarien, eine antike Kapelle oder das erste Beispiel für computergenerierte Architektur zu finden sind – oder einfach fahrgastfreundliche, ästhetische unterirdische Bahnhofsarchitektur.
Kunstwerke oder ausgeklügelte Architektur sind vor allem attraktiv für die Pendler, die sich täglich in den Stationen aufhalten, können aber auch eine Attraktion für Touristen sein. Es ist außerdem erwiesen, dass der Vandalismus in attraktiv gestalteten Stationen stark zurückgeht, weil Kunstwerke und gutes Design weithin respektiert werden. Die meisten U-Bahnsysteme sind aus ästhetischer Sicht eher trist (obwohl auch dort die eine oder andere bessere Station zu finden sein mag). Auf der anderen Seite gibt es U-Bahnstädte, die Kunst und/oder gute Architektur in der U-Bahn explizit fördern. Daher ist die unten stehende Liste nicht als Liste interessanter Stationen gemeint, sondern als Liste von Städten, die jeweils viele interessante Stationen aufweisen. Die Fotos sind Beispiele aus diesen Städten. Die Liste umfasst:
Weitere Kandidaten für die Aufnahme in diese Liste (es fehlen noch Informationen): Charkow, Jerewan, Jekaterinburg, Seoul, Warschau. Wenn Sie weitere Städte kennen, die hier aufgelistet werden sollten, besuchen Sie bitte das Metro Bits Forum. Letzte Aktualisierung: 21. August 2006. Athen, Baku, Berlin, Bilbao, Boston, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Delhi, Genua, Hannover, Hongkong, Kiew, Lille, Lissabon, London, Los Angeles, Minsk, Montreal, Moskau, München, Neapel, Newcastle, New York, Nürnberg, Paris, Pjöngjang, Portland, Porto, Prag, Rhein-Ruhr, Rotterdam, Sankt Petersburg, Santiago de Chile, Sao Paulo, Singapur, Stockholm, Taschkent, Teheran, Tokio, Toronto, Valencia, Vancouver, Washington, Wien, Zürich. |
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AthenIn manchen Stationen der Athener Metro befinden sich Kunstwerke. Einige der neueren Stationen sind als regelrechte Museen ausgestaltet [tourtripgreece.gr], [ametro.gr].Foto: Die große obere Verteilerhalle der Station Syntagma aus dem Jahr 2000 mit ihren Wandbildern und archäologischen Ausstellungsobjekten. |
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Foto: Repliken der Parthenon-Friese in der Eingangshalle der Station Akropoli, die im Jahr 2000 eröffnet wurde. | |||
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BakuDie Hauptstadt von Aserbeidschan besitzt eine 1967 eröffnete Metrolinie im Sowjet-Stil sowie eine weitere Linie im Bau.Foto [metro.gov.az]: Bahnsteig der Station Xalglar Dostlugu von 1989. |
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BerlinEinige der frühen Stationen repräsentieren einen damals wegweisenden Stil der U-Bahnarchitektur. Der wichtigste Architekt seiner Zeit war der Schwede Alfred Grenander, der sich zwischen 1902 und 1930 von einem dekorativen zu einem modernistischen Stil entwickelte [untergrundbahn.de], [berliner-untergrundbahn.de].Foto: Restauriertes Eingangsgebäude der Station Wittenbergplatz von Alfred Grenander, eröffnet 1913. |
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Die Mitfinanzierung der Dahlemer U-Bahn (heute U3) durch den vornehmen Bezirk Wilmersdorf ermöglichte eine repräsentative Stationsarchitektur.
Foto [Daniel Erler, absence-of-fear.de]: Die Station Heidelberger Platz von Wilhelm Leitgebel, 1913. |
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Von den neueren Berliner U-Bahnhöfen sind einige sehr minimalistisch, andere sind der Pop-Art oder der Postmoderne zuzuordnen.
Foto [u-bahnbilder.de]: Die Station Rathaus Spandau von Rainer G. Rümmler, 1984. Weitere Berlin-Fotos... | |||
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BilbaoDie meisten neueren Stationen wurden 1995 von Sir Norman Foster entworfen. Die unterirdischen Bahnhöfe haben markante gläserne Eingänge, die im Volksmund Fosteritos genannt werden [arcspace.com], [metrobilbao.net], [urbanrail.fotopic.net]. Das Firmenzeichen sowie die für Schilder und Drucksachen verwendetete Schrifttype Rotis stammen von Otl Aicher aus dem Jahr 1989 [metrobilbao.net].Foto: Ein Fosterito der Station Abando. | |||
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Foster über seine geräumigen Betongewölbe: "Ein von Menschen durch Erde und Felsen getriebener Tunnel ist ein besonderer Ort. Seine Form ist Reaktion auf die Kräfte der Natur, und der Mensch hat der Konstruktion seinen Stempel aufgedrückt. Dies muss betont werden, nicht versteckt um den Ort wie jedes beliebige Gebäude aussehen zu lassen. Man muss fühlen können, dass man unter der Erde ist, und es muss eine gute, besondere Erfahrung sein" (zitiert nach Touristic Guide Map von Metro Bilbao).
Foto: Die Station Barakaldo von 2002. Weitere Bilbao-Fotos... | |||
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BostonAmerikas erste U-Bahn begann 1967, Kunstwerke in die Stationen zu integrieren und hat dies seitdem fortgesetzt. Wandgemälde, Skulpturen und andere Arten von Kunst wurden durch Wettbewerbe und mit Hilfe von Spenden angeschafft [mbta.com].Foto [Madhava Enros, madhava.com]: Reich verzierter schmiedeeiserner Eingang von 1917 an der Station Copley. | |||
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Boston flunkert ein bisschen mit der Metro Silver Line, denn dieses "gummibereifte State-of-the-Art-Nahverkehrssystem" ist eine Buslinie. Allerdings fahren hier komfortable Fahrzeuge neuester Bauart wie eine U-Bahn durch Tunnel und halten an architektonisch interessanten Stationen. In der Station Courthouse sind die Wände zwei Stockwerke hoch und mit Platten aus gebürstetem Stahl verkleidet [mbta.com].
Foto: Zwischengeschoss der Station Courthouse von 2004. | |||
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BrüsselDie Stadt fördert die Integration von Kunst in allen U-Bahnhöfen [bsubway], [stib.irisnet.be].Foto [C.A.I.D.]: Kunstinstallation mit fliegenden Figuren von Paul van Hoeydonck in der Station Comte de Flandre. | |||
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Foto [stib.irisnet.be]: Skulptur "De Odyssee" von Martin Guyaux in der Station Kruidtuin. | |||
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BudapestUngarns Hauptstadt kann sich der ersten U-Bahn auf dem europäischen Kontinent rühmen. Die Stationen sind sauber, die älteren auf der 'Földalatti'-Linie von 1986 wurden sorgfältig renoviert, und einige der neueren sind auch recht nett anzusehen.Foto [Werner Huber, urbanrail gallery]: Die Station Oktogon von 1896. | |||
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Buenos AiresDie Subte (Subterráneos de Buenos Aires) wurde 1913 als zwölftes U-Bahnsystem der Welt und erstes in Südamerika eröffnet. Die Stationen und Züge bewahren teilweise noch eine Menge Charme der "guten alten Zeit".Photo [Herkunft unbekannt]: Die altehrwürdige Station Peru von 1913 mit ihren gusseisernen Säulen. |
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Buenos AiresDie Stationen in der argentinischen Hauptstadt enthalten kaum Werbung, aber dafür eine große Anzahl von Wandgemälden.Foto [metrovias.com.ar]: Die Station Facultad de Medicina, die 1940 eröffnet wurde. |
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DelhiIndiens Hauptstadt hat ein sauberes und effizientes Metrosystem mit einigen architektonisch interessanten Stationen, sowohl auf unterirdischen als auch auf Hochbahnstrecken. In einige Stationen sind Kunstwerke integriert [delhimetrorail.com].Foto [Neeraj Paul, Herkunft unbekannt]: Die Station Rajiv Chowk von 2005. |
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GenuaDie ober- und unterirdischen Stationen dieses kleinen italienischen U-Bahnsystems wurden 1983 von dem weltbekannten Architekten Renzo Piano entworfen, der in Genua geboren wurde [materia.it].Foto: Die Station Brin, die 1990 eröffnet wurde. |
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HannoverDer Stadtbahnbetreiber Uestra hat weltbekannte Designer und Architekten eingeladen, das Aussehen des Systems zu verbessern. Das Kunstprojekt Busstops von 1992 resultierte in neun viel beachteten Bus- und Straßenbahnhaltestellen [uestra.de (PDF)]. Stadtbahnfahrzeuge wurden 1997 von Jasper Morrison gestaltet.Foto: Station Kröpcke von 1975 wurde 2000 unter der Leitung des Designers Massimo Iosa Ghini umfassend renoviert. |
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HongkongDie Kunst ist hier nicht unbedingt sehr offensichtlich, aber die Initiative MTR Art in Stations bringt seit 1998 Kunst in die Stationen. Auf der Island Line gibt es ein Projekt Open Gallery, und in vielen U-Bahnstationen finden Live-Auftritte und Kunstausstellungen statt [mtr.com.hk].Foto: Obere Bahnsteigebene der Station Tsing Yi mit dem Kunstwerk "Birds of a Feather" von Neil Dawson. Weitere Hongkong-Fotos... |
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KiewDie Hauptstadt der Ukraine kann sich einer spektakulären Metro rühmen. Sie besteht aus drei Linien mit einer Architektur, die der in anderen Metros der ehemaligen Sowjetunion ähnelt [metro.kiev.ua], [urbanrail.fotopic.net].Foto [metropoliten.kiev.ua]: Bahnsteigebene der Station Soloti Worota ("Goldenes Tor"). |
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Kiews Metrobahnhöfe sind sehr abwechslungsreich. Neben denen in traditionell sowjetischer Pracht gibt es einige eher futuristische.
Foto [metropoliten.kiev.ua]: Bahnsteigebene der Station Petscherskaja. |
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Lille1983 wurde in der nordfranzösischen Stadt die VAL-Metro eröffnet. Es handelt sich um das ausgedehnteste fahrerlose U-Bahnsystem der Welt. Viele der oberirdischen Stationen sind architektonisch interessante Gebäude.Foto: Station Porte de Valenciennes. |
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Die meisten Stationen sind jedoch unterirdisch. Man kann hier viele Skulpturen und Wandgemälde finden.
Foto: Bahnsteigebene der Station Gare Lille Europe mit ausgedehnten Wandgemälden, die sich in einem Wasserbecken spiegeln. |
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Die U-Bahnhöfe in Lille haben unterschiedlichste architektonische Formen. Verwendete Materialien sind u.a. unterschiedliche Natursteine, Edelstahl, Holz, Backstein und Kacheln. In einer Station (Montebello) helfen lebende Fische in Aquarien, die Wartezeit der Fahrgäste zu verkürzen.
Foto: Bahnsteigebene der Station Montebello mit Aquarien und Holzparkett. Weitere Lille-Fotos... | |||
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LissabonAlle U-Bahnhöfe enthalten Werke zeitgenössischer Kunst [metrolisboa.pt 1]. Oft sind portugiesische Kacheln involviert [metrolisboa.pt 2].Foto [Davis Pirman, nycsubway.org]: Treppenbereich auf Bahnsteigebene in der Station Olaias, die von dem Architekten Tomás Taveira und einer Gruppe von Künstlern gestaltet wurde. |
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Einige Stationen in Lissabon sind Themen gewidmet. Die Station Parque hat die portugiesischen Entdecker zum Thema [inscrire.com].
Foto [Herkunft unbekannt]: Station Parque von 1994 auf der Blauen Linie. |
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Die Station Cabo Ruivo in Lissabon erinnert mit ihrem skelettartigen Gewölbe an eine Raumstation. In interessantem Kontrast dazu stehen die Höhlenmalereien an den Wänden.
Foto [Herkunft unbekannt]: Die Wände über dem Bahnsteig der Station Cabo Ruivo auf der Roten Linie. |
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LondonLondons U-Bahn (Tube) war nicht nur die erste U-Bahn der Welt, sondern auch die erste mit einem Corporate-Design. Dieses umfasst die Hausschrift Johnston (von Edward Johnston, 1916), das runde Logo (Frank Pick, 1918) und den schematischen Netzplan (Henry C. Beck, 1933; vergrößern). Diese Gestaltungselemente sind bis heute fast unverändert in Gebrauch [ltmuseum.co.uk] und haben viele U-Bahnbetriebe der Welt beeinflusst. |
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Außerhalb der Londoner Innenstadt befinden sich einige Beispiele interessanter Bahnhofsarchitektur. Charles Holden war verantwortlich für das Design von 50 Stationen sowie für das Hauptgebäude von London Transport, 55 Broadway [tube.tfl.gov.uk].
Für die Erweiterung der Piccadilly Line bis Cockfosters entwickelte Holden in den Dreißigerjahren einen modernistischen Architekturstil. In einigen Stationen hat die Jugendstil-Möblierung bis heute überlebt.
Foto: Das zylindrische Eingangsgebäude der Station Southgate von 1933. | |||
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In einigen Stationen der Londoner U-Bahn befinden sich Kunstwerke [tube.tfl.gov.uk]. Bei der Erweiterung der Jubilee Line 1999 gingen sehr geräumige Stationsbauten in Betrieb, die von mehreren weltberühmten Architekten unterschiedlich gestaltet wurden, darunter Foster & Partners, Ian Ritchie und Michael Hopkins [tube.tfl.gov.uk], [lrb.co.uk], [trainweb.org], [wilson].
Foto: Das durch Tageslicht erhellte Zwischengeschoss der Station Southwark von McCormac Jamieson Prichard. Weitere London-Fotos... | |||
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Los AngelesDie Stadt reservierte 0.5% der U-Bahn-Baukosten für die Anschaffung von originalen Kunstwerken. Über 250 Künstler waren beteiligt. Kunstwerke befinden sich in allen Stationen der Red Line sowie in vielen weiteren Stationen [metro.net], [mta.net], [usc.edu].Foto [Eric Haas, nycsubway.org]: Die Station Hollywood/Highland von den Architekten Dworsky Associates und der Künstlerin Sheila Klein. | |||
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Die Station Hollywood/Vine auf der Red Line hat Hollywoods goldene Geschichte zum Thema. Die Deckengewölbe sind mit Filmrollen verkleidet, und Original-Kinoprojektoren aus den 1930er-Jahren präsentieren sich wie Skulpturen .
Foto: Die Station Hollywood/Vine aus dem Jahr 1999 von dem Architekten Adolfo Miralles und dem Künstler Gilbert Lujan. | |||
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MinskWie in anderen Metrosystemen der ehemaligen UdSSR sind die Stationen mit edlen Materialien ausgestaltet, manchmal ergänzt durch Reliefs in sozialistischem Stil.Foto [Alexei Bobko, urbanrail.fotopic.net]: Die Station Traktorny Zavod. |
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Einige der Stationen in Minsk scheinen eine besondere Leichtigkeit auszustrahlen, die vergessen lässt, dass man sich unter der Erde befindet.
Foto [Alexei Bobko, urbanrail.fotopic.net]: Die Station Molodezhnaya. |
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MontrealÜber 50 Stationen sind mit mehr als 100 Werken öffentlicher Kunst ausgestattet, darunter Skulpturen, Buntglasfenster und Wandgemälde von bekannten Künstlern aus Québec. Die Stadt unterstützt dies seit 1967 (ein Jahr nach Eröffnung des Systems) [stm.info].Foto [Matthew McLauchlin, metrodemontreal.com]: Skulpturen von Germain Bergeron in der Station Monk. |
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Manche Stationen in Montreal sehen beinahe selbst aus wie Kunstwerke. Die Eingangsbauwerke auf Straßenebene sind oft genauso gut gestaltet wie die unterirdischen Teile.
Foto [Matthew McLauchlin, metrodemontreal.com]: Die Station Acadie (Architekten: Pierre Mercier, Pierre Boyer-Mercier, Patrice Poirier, Künstler: Jean Mercier, Michel Morelli, Météore Design). Weitere Montréal-Fotos... |
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MoskauViele Eingangsgebäude dieser 1935 eröffneten Metro sind architektonisch ebenso so spektakulär wie die Stationen darunter. Einige Stationen liegen sehr tief und wurden damals für die Verwendung als Kriegsbunker ausgelegt.Foto [metro.ru]: Eingangsgebäude der Station Arbatskaya auf dem ersten Metro-Teilstück von 1935. | |||
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Moskaus Metrobahnhöfe sind prachtvolles Erbe des sozialistischen Regimes und ursprünglich
als "Paläste für das Volk" gedacht. Mit ihren Kronleuchtern, Marmorwänden und anderem prachtvollem Interieur sehen viele tatsächlich wie Paläste oder Kathedralen aus. [metro.ru], [metrowalks.ru], [beeflowers].
Foto [cla.purdue.edu]: Mittelteil des Bahnsteigs der Station Komsomolskaja von 1952 auf der Ringlinie. | |||
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In den Moskauer Metrostationen sind oft aufwendige Skulpturen, Reliefs oder Wandmalereien zu finden [metrosoyuza.net]. In anderen Städten des ehemaligen Sowjetreiches sind manche U-Bahnstationen ähnlich großartig ausgestaltet, die der Moskauer U-Bahn sind jedoch am zahlreichsten und am spektakulärsten.
Foto: Mittelteil des Bahnsteigs der Station Komsomolskaja von 1935. | |||
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MünchenDieses U-Bahnsystem wurde 1972 eröffnet und besitzt geräumige und saubere Stationen. Die älteren sind eher minimalistisch gestaltet, während die neueren architektonisch interessanter sind. Außerden werden Kunstwerke integriert [oliverbarchewitz.de].Foto: Die Station Dülferstraße von 1993 von den Architekten Peter Lanz und Jürgen Rauch. | |||
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Foto: Die Station Westfriedhof von 1998 mit ihren einfachen Betonwänden und dem ungewöhnlichen Lichtkonzept von Ingo Maurer.
Weitere München-Fotos... | |||
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NeapelLinie M1 wurde zur "Metro dell'Arte" erklärt, wobei sechs Stationen renoviert und mit einer Vielzahl von Kunstwerken ausgestattet wurden [danpiz.net/napoli]. Eine Verlängerung dieser Linie ist im Bau, so dass wahrscheinlich mehr Stationen entsprechend hergerichtet werden.Foto [metro.na.it]: Die Station Museo. | |||
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NewcastleDie Tyne-and-Wear-Metro hat ein konsistent gestaltetes Orientierungssystem und enthält Kunstwerke in einigen Stationen [tyneandwearmetro.co.uk], [newcastle.gov.uk].Foto [rwa.org.uk]: Interaktive Lichtskulptur "Pulse" aus dem Jahr 2000 von Andrew Stonyer im Atrium der Station Four Lane Ends: Vibrationen einfahrender Züge lassen das farbige Neonlicht pulsieren. | |||
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New YorkSeit der Eröffnung 1904 wurden Stationsnamen und Hinweisschilder als Mosaike in die Wände eingelassen. Diese keramischen Wanddekors sind sehr abwechslungsreich und zahlreich und noch in fast allen Untergrundstationen zu finden [Stookey, siehe Literatur].Foto [nycsubway.org]: Eines der Namensmosaike von 1904 in der Station 42nd St/Times Square. | |||
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Später verwahrloste die New Yorker U-Bahn etwas, doch nicht zuletzt durch das 1985 gegründete "Arts for Transit"-Programm verschwindet die Düsterkeit der Achtzigerjahre zunehmend. Das System beherbergt nun über 130 Werke moderner öffentlicher Kunst mit Bezug zum Thema Nahverkehr [tfaoi.com], [nycsubway.org], [mta.info], [steelcase.com (PDF)].
Foto [tomostudio.com]: Einige der vielen Comic-artigen Bronzeskulpturen von 2002 von Tom Otterness in der Station 14th Street. Mehr New-York-Fotos... | |||
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NürnbergDie Stationen sind insgesamt von hoher Qualität und enthalten einige Kunstwerke [cityverkehr.de].Foto: Die Station Schoppershof mit spinnwebartigen Draht-Kunstwerken an den Wänden. | |||
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ParisDie markanten verzierten Jugendstil-Eingänge von Hector Guimard sind fast ein Synonym für die Pariser Metro. Einige sind verschwunden, aber 88 existieren noch [parisinconnu.com]. RATP hat Kopien solcher Portale verschenkt an die U-Bahnen in Chicago, Lissabon, Mexico City und das Museum of Modern Art in New York, sowie ein Original an Montreal [metrodemontreal.com].Foto: Der Eingang der Station Abbesses von 1910 ist einer der größeren seiner Art. | |||
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Die eleganten Pariser Metrostationen sind zumeist stützenfreie Gewölbe, die im ganzen System ähnlich aussehen. Das System wurde 1900 eröffnet und zu seinem hundertsten Jubiläum umfassend gereinigt und renoviert.
Foto [Mike Nguyen]: Die Station Cité auf der Linie 4. | |||
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Angenehme Architektur wurde auch für die neuesten RER-Bahnhöfe sowie die Stationen
der neuen automatischen Linie 14 (Météor) geschaffen.
Foto: Die RER-Station Magenta mit ihrer interessanten Beleuchtung. Weitere Paris-Fotos... | |||
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PjöngjangDie Hauptstadt von Nordkorea besitzt eine Metro im sozialistischen Stil mit Wandgemälden und großzügiger Architektur [biglobe.ne.jp].Foto [pyongyang-metro.com]: Bahnsteig der Station Yonggwang. | |||
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PortlandDie Stadtbahn MAX in Portland, Oregon (USA) besteht aus drei Linien, die teilweise auf Straßen und teilweise auf eigenen Gleiskörpern verkehren. Die Betreiber haben in fast jede Station eines oder mehrere Kunstwerke integriert, um für die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu werben [trimet.org].Foto [trimet.org]: Leuchtende Metallbäume von Brian Borrello erzeugen ihren eigenen Strom mit Solarzellen an der Station Interstate/Rose Quarter (2004 eröffnet) auf der Yellow Line. | |||
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PortoDiese nordportugiesische Stadt bekam 2002 ein Stadtbahnsystem, das teilweise unterirdisch und teilweise auf Straßenniveau verkehrt. Die Gleise sind streckenweise in Rasen eingebettet. Unterirdische Architektur, Möblierung der oberirdischen Haltestellen, Design und Typographie sind systemweit konsistent in ihrer coolen, minimalistischen Eleganz. Vorherrschende Materialien sind Beton, Glas und Stahl [nunovski.fotopic.net].Foto [mporto.no.sapo.pt]: Eingang der Station Pólo Universitário von 2004. | |||
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Foto [mac.com/wkaemena]: Die Station Campo 24 de Agosto von 2004. Während der Bauarbeiten wurde ein Brunnen aus dem 16. Jahrhundert freigelegt. Er wurde in das Verteilergeschoss dieser Station einbezogen. | |||
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PragEinige der Stationen scheinen eine Hommage an Victor Vasarely oder Kinetik-Künstler der Siebzigerjahre zu sein. Glas- oder Aluminiumelemente wiederholen sich tausendfach, wobei jede Station anders aussieht.Foto: Die Station Jinonice von 1988 auf der Linie B. Die Wände sind mit röhrenförmigen Glaselementen besetzt. | |||
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Auf der 1978 eröffneten Linie A sind die Stationswände mit Aluminiumkacheln in drei Typen (konvex, konkav und flach) und in verschiedenen Farbabstufungen besetzt und schaffen ein Science-Fiction-artiges Erscheinungsbild.
Foto: Die Station Flora von 1980 auf der Linie A. Weitere Prag-Fotos... | |||
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Rhein-RuhrDie einzigartige, 1901 eröffnete Wuppertaler Schwebebahn verläuft größtenteils über der Wupper. Einige ältere Stationen wurden originalgetreu restauriert und bilden einen reizvollen Kontrast mit architektonisch interessanten Stationen aus den 1990ern.Foto: Die Station Landgericht aus dem Jahr 1903. | |||
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Die ca. 30 Großstädte, aus denen sich das Ruhrgebiet zusammensetzt, besitzten zusammen etwa 20 Stadtbahnlinien und 9 S-Bahnlinien [jochen-schoenfisch.de].
Foto: Die Stadtbahn- und Bushaltestelle Neue Mitte von 1996 in Oberhausen, die durch dekonstruktivistische Architektur beeinflusst zu sein scheint. Weitere Rhein-Ruhr-Fotos... | |||
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Foto: Die Station Lohring in Bochum von 2006 mit einem einzigartigen Bahnsteig aus Milchglas, der von unten beleuchtet ist. | |||
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RotterdamEinige Stationen dieser 1968 eröffneten Metro besitzen außergewöhnliche, futuristische Architektur oder Kunstwerke.Photo [Denis Kabanov, urbanrail.net]: Eingangsgebäude der Station Blaak auf der Calandlijn. |
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Weitere Beispiele für interessante Stationen sind Stadhuis (fließendes Wasser zwischen vertikalen Glasplatten), Oostplein (Glasfenster im Boden) sowie einige Stationen der neuen Benelux-Linie [xs4all.nl/~kazil].
Foto [Robert Schwandl, urbanrail.net]: Die 1997 eröffnete Station Wilhelminaplein. | |||
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Sankt PetersburgHier befinden sich prachtvolle, palastartige Stationen, ähnlich wie in Moskau [metrowalks.ru], [metrosoyuza.net].Foto [Alexei Bobko, urbanrail.fotopic.net]: Narvskaya station. | |||
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Die meisten U-Bahnhöfe in Sankt Petersburg sind von herausragender Architekturqualität und mit wertvollen Materialien ausgastettet.
Foto: Bahnsteig der Station Avtovo. | |||
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Santiago de ChileDie U-Bahn der Hauptstadt von Chile besitzt einige spektakuläre und sehr verschiedenartige Stationen, teilweise mit interessanter moderner Architektur.Foto [railway-technology.com]: Die Station Mirador von 1997. | |||
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Einige von Santiagos Metrostationen enthalten große Kunstwerke wie Wandgemälde oder Skulpturen, besonders auf Linie 5 [metrosantiago.cl].
Foto [skyscrapercity.com]: Die Station Baquedano enthält die 15 m breite Skulptur "El Puente" von 1999 von Osvaldo Peña. | |||
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Sao PauloFür die Architektur der Untergrundstationen wurde eine Vielzahl unterschiedlicher geometrischer Formen gewählt [metro.sp.gov.br]. Eine Sammlung zeitgenössischer Kunstbefindet sich in 30 der 52 U-Bahnstationen.Foto [metro.sp.gov.br]: Zwischengeschoss der Station Brás mit der Kunstinstallation "Kaleidoscope" (1999) von Amélia Toledo. Die 25 gebogenen Teile aus Stahl und Polyurethan sind jeweils 2,20 m x 1 m groß. | |||
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SingapurDie Stationen der 2003 eröffneten North-East Line haben individuell unterschiedliche Architekturen. Alle Stationen enthalten Kunstwerke [app-stg.lta.gov.sg].Foto [deliarts.net]: Keramik-Wandbilder und Bodenmosaike von Deliarts in der Zwischenebene der Station Dhoby Ghaut. | |||
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StockholmStockholms "Tunnelbana" wird als längste Kunstgalerie der Welt bezeichnet, da seit 1950 Kunstwerke in fast alle Stationen integriert wurden [tunnelbana.com]. Die Betreibergesellschaft SL gibt pro Jahr 10 Millionen Kronen für Anschaffung und Erhalt von Kunstwerken aus.Foto [aus der kostenlosen Kunstbroschüre der SL, siehe Literatur]: Bahnsteig der Station T-Centralen an der Blauen Linie, 1975 von Per Olof Ultvedt gestaltet. | |||
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Viele der Stockholmer Stationen, vor allem auf der Blauen Linie, sind als in den Felsen gesprengte Höhlen belassen worden, was ihnen eine außergewöhnliche Atmosphäre gibt. Kunstwerke befinden sich in 90 der 100 Stationen. 140 Künstler haben sich bisher beteiligt.
Foto: Die Station Rinkeby an der Blauen Linie, 1975 eröffnet, enthält Goldmosaiken, Gemälde und Skulpturen. | |||
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Foto: Neonskulpturen von Gun Gordillo an der Decke der Station Hötorget von 1998 an der Grünen Linie.
Weitere Stockholm-Fotos... | |||
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TaschkentDie Metro von Taschkent von 1977 gilt als eine der schönsten der ehemaligen Sowjetunion und besteht aus drei Linien. Führende Architekten und Künstler aus Usbekistan wurden an der Gestaltung der Stationen beteiligt. Manche sind in islamischem Design ausgeführt.Foto [ilkhom.ferghana.ru]: Die Decke der Station Navoiy von 1984. | |||
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Dauerhafte Materialien wurden für die Interieurs in Taschkents Metrobahnhöfen benutzt: unter anderem graviertes Metall, Glas, Granit, Marmor, geschnitzter Alabaster. Jede Station ist einzigartig und einem bestimmten Thema gewidmet.
Foto [crafts.freenet.uz]: Die Station Mustaqilik Maidoni von 1977. | |||
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TeheranDas saubere U-Bahnsystem der Iranischen Hauptstadt hat viele Bahnhöfe mit interessanter Architektur oder interessantem Design.Foto [tehranmetro.com]: Bahnsteigebene der Station Mirdamad von 2002. | |||
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In viele Stationen sind Kunstwerke integriert [tehranmetro.com], [iranchamber.com].
Foto [cyberpersia]: Zwischengeschoss der Umsteigestation Imam Khomeini, die im Jahr 2000 eröffnet wurde. | |||
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TokioAlle Bahnhöfe der im Jahr 2000 eröffneten Oedo-Linie wurden nach Wettbewerben von unterschiedlichen bekannten Architekten gebaut [g-mark.org], [makoto-architect.com], [jrtr.net (PDF)]. Die organischen Strukturen auf Bahnsteig- und Straßenebene der Station Iidabashi sind das weltweit erste Beispiel für computergenerierte "evolutionäre Architektur", die der Architekt Makoto Watanabe in seinem Buch beschreibt (siehe Literatur).Foto [gandamu]: Iidabashi, Eingang. | |||
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TorontoViele ältere Stationen sehen einander ähnlich, von der Farbe der Wandkacheln abgesehen. In letzter Zeit wurden jedoch viele Kunstwerke integriert [city.toronto.on.ca], [transit.toronto.on.ca 1], [transit.toronto.on.ca 2]. Das Arts on Track Project will einige Stationen wiederbeleben [tcf.ca].Foto [Craig James White, flickr.com]: Optische Täuschungen von der Künstlerin Panya Clark Espinal in der Station Bayview. | |||
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ValenciaDiese spanische Metro besitzt einige sehr unterschiedliche Stationen mit interessanter Architektur.Foto [calatrava.com]: Die Station Alameda von dem Architekten Santiago Calatrava. | |||
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VancouverDie Stadtbahn in Vancouver heißt SkyTrain, da sie als Hochbahn verkehrt, abgesehen von vier Untergrundstationen im Stadtzentrum. Auf der Erweiterungstrecke der Millennium Line von 2002 befinden sich einige interessante Stationen. Sie enthalten organische Designs, Westcoast-Holzarchitektur sowie moderne Stahl- und Glasarchitektur.Foto [archiseek.com]: Die Station Brentwood von den Architekten Peter Busby and Associates. | |||
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WashingtonDas Metrorail-System der US-Hauptstadt wurde von den Architekten Harry Weese & Associates als Amerikas großartigste U-Bahn konzipiert und 1976 eröffnet. Der Kunstausschuss, der dem Design zustimmen musste, bestand auf der Gewölbeform der Stationen [chnm.gmu.edu], [railwayage.com].Foto: Die Station Capitol South. | |||
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In vielen Stationen befinden sich Kunstwerke [wmata.com/about/].
Alle oberirdischen Stationen, ebenso wie die unterirdischen, sind systemweit aus den gleichen Materialien hergestellt worden. Ein ungewöhnliches Detail sind die Lichterreihen an den Bahnsteigkanten, die zu blinken beginnen, wenn sich ein Zug nähert.
Foto: Die Station Arlington Cemetery. | |||
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WienDie Art-Nouveau-Bahnhöfe der alten Wiener Stadtbahn wurden einheitlich von dem bekannten Architekten Otto Wagner geplant. Die ältesten sind von 1898, als die Stadtbahn eröffnet wurde [wiennet.at]. Viele wurden sorgfältig renoviert und in das U-Bahnsystem integriert.Foto [bigfoto.com]: Eingangspavillon der Station Karlsplatz von 1898. | |||
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Während der Bauphase der Wiener U-Bahn wurde von Archäologen manches interessante Objekt ans Tageslicht befördert. Einige davon sind in den Stationen ausgestellt [planet-vienna.com].
Foto [wien-diashows.com]: Die ausgegrabene Virgilkapelle von 1250 kann durch Fenster im Verteilergeschoss der Station Stephansplatz bewundert werden. | |||
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Einige der eleganten neueren U-Bahnhöfe sind mit Kunstwerken ausgestattet.
Foto [hs-st-paul.ksn.at]: Die Station Volkstheater mit Mosaik-Friesen von Anton Lehmden. | |||
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ZürichEinige der ober- und unterirdischen S-Bahnstationen sind architektonisch interessant.Foto [Donald Corner und Jenny Young, greatbuildings.com]: Die organische Architektur der Station Stadelhofen von 1990 von dem Architekten Santiago Calatrava. | |||
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Alle Fotos von M. Rohde, falls nicht anders angegeben. Adresse dieser Seite: http://mic-ro.com/metro/metroart_de.html. LiteraturBennett, David: Metro: The Story of the Underground Railway. Octopus 2004.Hackelsberger, Christoph: U-Bahn-Architektur in München. Prestel 1997. Powell, Kenneth: The Jubilee Line Extension. Laurence King 2000. Railway Technical Web Pages: Station Design. Rauch, Jürgen: The Architecture of Underground Railway Stations. Krämer 1996. Stockholm SL: Art in the Stockholm Metro. 2001 (kostenlose Broschüre). Stookey, Lee: Subway Ceramics. A History and Iconography. 1992. USA Today 9/2/2004: 10 Great Places to Stop for Subway Art. Watanabe, Makoto Sei: Induction Design. A Method for Evolutionary Design. Birkhäuser 2002. Home | ||||